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Kritischen Kunden begegnen

Große Resonanz beim Wirtschaftsforum Alzey-Worms zum Thema „Die richtige Haltung, wenn es schwierig wird“

Ein für die Unternehmen hochspannendes Thema hatte die Wirtschaftsförderung-GmbH für den Landkreis Alzey-Worms (WfG) für das jüngste Wirtschaftsforum Alzey-Worms im Mai gewählt: „Kritischen Kunden begegnen – Die richtige Haltung, wenn es schwierig wird “. Landrat Ernst Walter Görisch und WfG-Geschäftsführerin Kerstin Bauer konnten rund 50 Unternehmens-vertreterinnen und –vertreter aus vielen verschiedenen Branchen in der Kreisverwaltung begrüßen. Spannendes und aktuelles Praxiswissen solle vermittelt werden, so der Kreischef in seiner Einleitung, „damit der Kunde auch auf Dauer Kunde bleibt“. Mit dem Wirtschaftsforum Alzey-Worms bietet die Wirtschaftsförderungs-GmbH für den Landkreis (WfG) den ansässigen Betrieben aktuelle Themen und die Gelegenheit andere Unternehmen kennen zu lernen.

Als Referentin des Abends hatte die Wirtschaftsförderungs-GmbH mit Frauke Reckord eine kompetente Fachfrau gewonnen. Geprägt durch 15 Jahre Führungserfahrung in der interna-tionalen Hotellerie trainiert und berät sie heute namhafte Unternehmen und medizinische Praxen. Anhand zahlreicher unterhaltsamer Beispiele erläuterte sie ihrem Publikum, wie man rechtzeitig Vertrauen zum Kunden aufbaut und diplomatisch reagiert. Der Kunde setze eine gute Qualität des Produktes immer voraus. Wichtig dagegen sei das Gefühl, das er bekomme. Ein Vertrauensverhältnis bestehe immer zu 90 % aus Beziehung, zu 10 % aus Inhalt. Deshalb ihr Rat: die Umstände der Kundenbegegnung positiv gestalten, nicht mit Lob und Anerkennung sparen und den Kunden immer persönlich ansprechen. „Merken Sie sich den Namen und erinnern Sie sich auch nach einem halben Jahr noch daran“.  

Wenn man sich einmal anschaue, was gut geführte Unternehmen in Sachen Kundenbindung anderen voraus hätten, so gäbe es hier ein paar entscheidende Faktoren, so Frauke Reckord. Sie lebten Werte, achteten die Zeit ihrer Kunden statt sie zu stehlen und agierten über das normale Maß hinaus. Problemlösung werde hier präventiv verstanden: „Was kann man tun, damit es erst gar keinen Konflikt gibt.“ Und wenn tatsächlich ein Konflikt eintritt? Nach Möglichkeit Ruhe bewahren, souverän bleiben und aktiv zuhören, empfiehlt die Referentin. Manchmal helfe, die Perspektive zu wechseln und sich auf den Platz des Kunden zu setzen. Denn am Ende sei es nicht das „Was“, sondern das „Wie“, das einen Kunden gehen lasse.

Wirtschaft - 11.06.2018

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