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Größtes Health-Science-Werk von Nestlé in Europa verdreifacht Pulverproduktion

Festakt zur Grundsteinlegung – Investment: Rund 50 Mio. Euro – Bis zu 70 neue Arbeitsplätze

Grundsteinlegung Werkserweiterung

Grundsteinlegung für die Werkserweiterung Nestlé Health Science Osthofen v.l.n.r.: Frank Brinkmann (Werkleiter Osthofen), Olivier Mignot (Head of Operations Nestlé Health Science), Béatrice Guillaume-Grabisch (Vorstandsvorsitzende Nestlé Deutschland), Uwe Kern (Stellv. Bürgermeister Osthofen), Bernd Kulcke (Deutschlandchef Nestlé Health Science)

Foto: Nestlé Deutschland

Über 75 Meter lang und über 50 Meter breit: Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft konnten sich bei der Grundsteinlegung für die Erweiterung des Nestlé-Health-Science-Werks in Osthofen einen ersten Eindruck von den Dimensionen des Neubaus machen. Wie ein riesiger Mantel in U-Form wird sich bis Anfang 2020 das neue 25 Meter hohe Gebäude für die Pulverproduktion um das bereits bestehende Werk legen. Der weltweit führende Lebensmittelkonzern reagiert damit auf die global steigende Nachfrage nach medizinischen Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln. Die Gesamtfläche der Pulverproduktion verdoppelt sich in Rheinhessen zwischen Mainz und Worms auf insgesamt 15.000 Quadratmeter. 50 bis 70 neue Arbeitsplätze sind bis Ende 2020 geplant, die Belegschaft steigt damit auf bis zu 470 Mitarbeiter an – 2010 waren es noch 250 Mitarbeiter. Bereits heute exportiert das Werk rund 90 Prozent der Sonden- und Aufbaunahrung in rund 60 Länder. Bis Mitte der 2020er-Jahre wird sich die Pulverproduktion an dann insgesamt 14 Produktionslinien verdreifachen. Insgesamt ist geplant, rund 50 Millionen Euro in Osthofen zu investieren.

„Wir sind stolz darauf, dass Luftlinie nur 50 Kilometer entfernt von der Frankfurter Zentrale in Osthofen eine hochmoderne Produktion für anspruchsvolle medizinische Produkte entsteht, die weltweit nachgefragt werden. Mit einem Anteil von rund 90 Prozent ist Osthofen unser Werk mit der höchsten Exportquote in Deutschland. Dies zeigt, dass gerade bei komplexen Produktionsprozessen ‚Made in Germany‘ einen hervorragenden Ruf hat“, sagte Béatrice Guillaume-Grabisch, Vorstandsvorsitzende der Nestlé Deutschland AG.

„Seit Jahren verzeichnen wir im Vertriebsweg Apotheke eine steigende Nachfrage nach Produkten, die zwischen medizinischer Ernährung und Gesundheit angesiedelt sind. Marken wie Meritene®, Optifibre® oder Optifast®, die in Osthofen hergestellt werden, sind ganz klare Wachstumssegmente“, sagte Bernd Kulcke, Geschäftsführer Nestlé Health Science Deutschland. „Aufgrund des milden Winters sind wir bei den Baumaßnahmen voll im Plan. Doch ohne die kooperative Zusammenarbeit mit der Stadt, den Behörden und Bauunternehmen wäre dies nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt dem Verständnis der Anwohner, die frühzeitig in die Pläne eingebunden wurden“, ergänzte Werkleiter Frank Brinkmann.

„Für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt und die gesamte Region hat die Investition von Nestlé eine herausragende Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass der Standort Osthofen dadurch in Zukunft zusätzliche attraktive Perspektiven für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bieten wird“, sagte Uwe Kern, Stellvertretender Bürgermeister von Osthofen. An dem seit 2007 zu Nestlé gehörenden Produktionsstandort werden Pulverprodukte als Nahrungsergänzungsmittel (Meritene®) sowie Produkte zur Behandlung von Übergewicht (Optifast®) hergestellt, die exklusiv über Apotheken vertrieben werden. Darüber hinaus produziert das Werk Osthofen Sondennahrung (SmartFlex®) und spezielle Nahrungssubstrate zur Unterstützung bei altersbedingten Beschwerden.


Wirtschaft - 07.03.2018

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