Für Sie persönlich da

Meldung

Info Coronavirus: Unterstützung von Unternehmen in der aktuellen Situation (wird ständig aktualisiert)

In der für die Wirtschaft schwierigen Situation infolge der Ausbreitung des Coronavirus wurden verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten von Bund und Land in die Wege geleitet. Wir informieren Sie nachfolgend zu wichtigen Links bezüglich der Themen Soforthilfe, Kurzarbeit, Betriebsmittelkredite, Ansprechpartner etc.

Als Wirtschaftsförderung für den Landkreis unterstützen wir unsere Unternehmen in dem schnellen Kontakt zu Ansprechpartnern oder der Recherche von Unterstützungsmöglichkeiten. Sprechen Sie uns gerne an.

Kontakt:  Kerstin Bauer I Geschäftsführerin Tel. 06731 408 1021

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Neu: Soforthilfe für Solo-Selbständige und Kleinstbetriebe

(Stand 30.03.2020)


1. Einmalzahlung & Sofortdarlehen

Besondere Unterstützungsmaßnahmen gelten für kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Sie verfügen in der Regel kaum über Sicherheiten oder weitere Einnahmen. Diesen Unternehmen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Zur Sicherstellung ihrer Liquidität haben Bundesregierung und Landesregierung Rheinland-Pfalz jetzt Soforthilfeprogramme aufgelegt. Damit sollen insbesondere die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten.

Konkret sehen die Soforthilfen von Bund und Land folgendes vor:

  • Selbständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente):
    bis zu 9.000 Euro Zuschuss für drei Monate für Antragsberechtigte aus dem Bundesprogramm
    bis zu 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes Rheinland-Pfalz bei Bedarf
    Insgesamt beträgt die mögliche Soforthilfe bis zu 19.000 Euro.

  • Unternehmen 6 bis 10 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente):
    bis zu 15.000 Euro Zuschuss für drei Monate für Antragsberechtigte aus dem Bundesprogramm
    bis zu 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes Rheinland-Pfalz bei Bedarf
    Insgesamt beträgt die monatliche Soforthilfe bis zu 25.000 Euro.

  • Unternehmen 11 bis 30 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente):
    Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes Rheinland-Pfalz zuzüglich einem Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme
    Insgesamt beträgt die mögliche Soforthilfe bis zu 39.000 Euro.

Die Sofortdarlehen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021 zins- und tilgungsfrei.

Neue Info zur Einmalzahlung (Stand 30.03.2020)

Antragsformulare für den Bundes-Zuschuss stehen nun bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zur Verfügung.  

Hier finden Sie Antrag und Bearbeitungshinweise, eine FAQ-Liste etc.

Eckpunkte des Soforthilfeprogramms des Bundes


Das Sofort-Darlehen des Landes kann zu einem späteren Zeitpunkt bei der Hausbank beantragt werden. Auch hierzu informieren wir zu gegebener Zeit.


2. Vereinfachter Zugang zu Arbeitslosengeld II

Ihre Wohnung und Ihr Lebensunterhalt werden gesichert 

Wenn Sie durch die Coronakrise Probleme haben, Ihre Miete zu bezahlen oder Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, haben Sie Anspruch auf Grundsicherung. Diese Hilfe wurde, nur um die Abwicklung seitens der Verwaltung zu vereinfachen, in das bestehende System der existenzsichernden Leistungen eingefügt. Die Leistungen gehen aber deutlich darüber hinaus und sind nicht mit „Hartz IV“ gleichzusetzen.
  
  • Sie müssen nicht Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse offen legen. Es findet keine Vermögensprüfung statt.
  • Ihre Miete wird unabhängig von der Größe Ihrer Wohnung übernommen. Es findet keine Angemessenheitsprüfung statt.
Alle konkreten Details zur Antragstellung finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung. Die Grundsicherung deckt den akuten Notbedarf für alle, die kein Kurzarbeitergeld beziehen und mit 60 Prozent ihres Einkommens auskommen müssen, auf unbürokratische Weise ab.

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Informationen des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums

Als zentraler Ansprechpartner für vom Coronavirus betroffene Unternehmen steht landesseitig der rheinland-pfälzische Mittelstandslotse, Prof. Dr. Manfred Becker, zur Verfügung. Tel. 06131-16-5652 oder per E-Mail Mittelstandslotse(at)mwvlw.rlp.de.

Die Stabsstelle Unternehmenshilfe Corona, eingerichtet im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, können Sie unter unternehmenshilfe-corona(at)mwvlw.rlp.de oder unter 06131-16-5110 kontaktieren.

Für konkrete Fragen zur finanziellen Wirtschaftsförderung, insbesondere auch Liquiditätshilfen (Darlehen und Bürgschaften), können Sie sich direkt an die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) wenden. Die ISB hat für Finanzierungsfragen auch eine Beratungshotline eingerichtet unter 06131/6172-1333beratung(at)isb.rlp.de

Infos online Liquiditätssicherung – Unterstützung für Betriebsmittelbedarfe und Bürgschaften durch die ISB


Steuerliche Maßnahmen für vom Corona-Virus betroffene Unternehmen

FAQ für Unternehmen mit Checkliste (DIHK)

Informationen zur Kurzarbeit:

Coronavirus Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeldformen Übersicht und Anträge

Die Hotline des Arbeitgeberservice erreichen Sie unter: 0800 45555 20 (Mo. bis Fr. 8.00 – 18.00 Uhr). 
Persönlich hilft Ihnen auch Ihr/e Ansprechpartner/in beim örtlichen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit weiter.   

Lockerung Sonntagsfahrverbot 

Das Sonntagsfahrverbot für LKW ab 7,5 t zur Belieferung der Supermärkte und Drogerien wurde in Rheinland-Pfalz gelockert. Damit soll die Belieferung der Supermärkte und Drogerien mit Hygieneartikeln und haltbaren Lebensmitteln sichergestellt werden. Die Lockerung gelte zunächst bis Ende Mai. 

Zur Pressemeldung des Wirtschaftsministers


Übergreifendes Informationsportal der Landesregierung zum Coronavirus


Auch die IHK für Rheinhessen stellt unter dem folgenden Link viele hilfreiche Antworten zu verschiedenen Themen der Unternehmen rund um die Ausbreitung des Coronavirus bereit.  Informationen der IHK für Unternehmen

WirtschaftCorona-Virus - 16.03.2020

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